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Hier schreibe ich auf, was mich bewegt

Häufig fragen mich Leserinnen und Leser, wie alles begann. Also, das mit dem Schreiben. Es ist so einfach wie kompliziert.

Die Initi­al­zün­dung für mein ers­tes ver­öf­fent­lich­tes Buch kam mir auf einer Auto­fahrt. Im Spät­som­mer 2013 besuch­ten wir meine Mut­ter in Wol­fen­büt­tel. Ich traf mich außer­dem mit ein paar Schul­freun­den, genau die Cli­que, die einst zwei Abitur­tref­fen orga­ni­siert hatte: fünf und zehn Jahre nach dem Abi.
Auf der Rück­fahrt nach Bochum über die A2, Höhe Oelde, blitzte es in mei­nem Schä­del. Und auf ein­mal beschäf­tigte ich mich mit sehr merk­wür­di­gen Fra­gen: Was, wenn wir uns auch dies­mal getrof­fen hät­ten, um ein Abitur­tref­fen zu pla­nen? „25 Jahre Abi“? Was, wenn die Pla­nun­gen völ­lig aus dem Ruder lau­fen? Wenn kurz vor dem Tref­fen die ehe­ma­li­gen Mit­schü­ler wie die Flie­gen ster­ben? Einer nach der ande­ren? Warum ster­ben sie? Und wie? Mord? Unfall? Selbst­mord? Wel­che Rolle spiele ich in die­sem Mords­stück? Zeuge? Ver­däch­ti­ger? Seri­en­mör­der? Kläre ich als Poli­zist alles auf? Oder halte ich mich kom­plett raus?
Ein paar Monate spä­ter stand die Roh­fas­sung mei­nes Kri­mis „Tritt­brett­mör­der“, der im Som­mer 2016 im Gmei­ner-Ver­lag erschien. Im Buch beant­worte ich alle Fra­gen, die ich mir wäh­rend der Auto­fahrt gestellt hatte – und noch ein paar mehr. Wenn du das Buch liest, siehst du, dass es sogar die Fahrt selbst ins Buch geschafft hat.

Das allererste Krimidinner für Bochum

Rück­blick: Im Februar 2025 haben wir am Geburts­tag mei­ner Schwie­ger­mut­ter mit zwölf Leu­ten (zwi­schen 13 und 79) eines die­ser Kri­mi­din­ners gespielt. Um 1600 herum zieht eine Kara­wane durch die Wüste, eines Nachts stirbt eine junge Frau aus wohl­ha­ben­den Ver­hält­nis­sen…

Lesewesen als Persona

Neu­lich auf Face­book ging es darum, wie wir Autoren uns die Men­schen vor­stel­len, die unsere Bücher lesen – die Per­sona, um mal ein Mar­ke­ting­kon­strukt zu über­neh­men, das wie­derum auf Ideen der Ana­ly­ti­schen Psy­cho­lo­gie basiert und womög­lich schon in irgend­ei­ner Form…

Ich gestehe

In die­sem Bei­trag ver­rate ich erst­mals einer brei­ten Öffent­lich­keit, dass ich eine Idee gestoh­len habe – jene für mei­nen 2019 erschie­ne­nen Krimi „Töd­li­cher Halt“. Das Opfer ist ein Stu­dent, der Mitte der Neun­zi­ger­jahre auf die ver­rückte Idee kam, ein Buch mit…